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Diagnose Brustkrebs: «Für mich brach eine Welt zusammen»

Vor gut einem Jahr hat Jacqueline Fehr die Diagnose erhalten: Brustkrebs. Jetzt tritt die SP-Regierungsrätin an die Öffentlichkeit und spricht über die Krankheit. Sie sagt, sie gelte als gesund und sei in ihrer Arbeit nicht eingeschränkt.

Der Brustkrebs hat Jacqueline Fehr als Mensch verändert: «Ich bin schon weniger forsch und fordernd geworden.»
Der Brustkrebs hat Jacqueline Fehr als Mensch verändert: «Ich bin schon weniger forsch und fordernd geworden.»
Michele Limina

Jacqueline Fehr hat in ihrer politischen Laufbahn manch einen Strauss ausgefochten. Sie kennt die hellen und die dunklen Seiten der Politik, hat Siege errungen und Niederlagen erlitten. Es sind Si­tua­tio­nen, mit denen sie umzugehen weiss.

Ganz anders hat es sie durch­geschüttelt, als sie vor gut einem Jahr nach einer Routinekontrolle die Brustkrebsdiagnose erhielt. «Ich konnte die Sache nicht so rational hinnehmen, wie ich mir das gewünscht hätte», sagt Jacqueline Fehr (52) im Rückblick. Sie habe sich in die Statistiken vertieft, die heute ja ermutigend seien. «Trotzdem habe ich regelrechte Angst­zustände bekommen. Im ersten Moment ist für mich die Welt ­zusammengebrochen.»

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