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Die Grünliberalen beschliessen Stimmfreigabe

Weder Noser (FDP) noch Schlatter (Grüne): Der GLP-Vorstand beschliesst Stimmfreigabe.

Die GLP nach den Wahlerfolgen in Feierlaune. Beim zweiten Wahlgang für den Ständerat hat der Parteivorstand nun Stimmfreigabe beschlossen.
Die GLP nach den Wahlerfolgen in Feierlaune. Beim zweiten Wahlgang für den Ständerat hat der Parteivorstand nun Stimmfreigabe beschlossen.
Keystone

Der rund 20-köpfige GLP-Vorstand konnte sich heute Nacht nicht zu einer klaren Empfehlung durchringen. Im zweiten Wahlgang um den verbleibenden Ständeratssitz empfiehlt er weder den amtierenden FDP-Ständerat Ruedi Noser noch die grüne Kandidatin Marionna Schlatter. Mit deutlicher Mehrheit habe sich der Vorstand für die Stimmfreigabe entschieden, sagte Co-Parteipräsident Nicola Forster auf Anfrage. «Wir haben Übereinstimmungen mit beiden, insgesamt hat es aber nicht gereicht für eine Unterstützung», sagte Forster. Für Schlatter spreche, dass sie den Frauenanteil erhöhen würde und mehr tue fürs Klima als Noser. «Aber sie ist eine sehr linke Kandidatin.» Es gebe Differenzen etwa in der Sozial- und Alterspolitik. Noser hingegen stehe der GLP in Wirtschaftsfragen näher. Zwar habe auch er klimapolitische Anliegen vorwärts gebracht, doch habe die GLP mit ihm Differenzen etwa beim Artenschutz oder beim Kampf gegen Pestizide.

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