Zum Hauptinhalt springen

«Ein wichtiger Aspekt von Studierfähigkeit»

Heute ist Schweizerischer Lateintag. Grund genug bei den Gymnasien und der Lehrplanforschung nachzufragen, wozu Schüler diese alte Sprache eigentlich noch lernen sollen.

Aus der Zeit gefallen: Weshalb sollte man die Sprache der alten Römer heute noch lernen?
Aus der Zeit gefallen: Weshalb sollte man die Sprache der alten Römer heute noch lernen?
pd

Die Sprache scheint aus der Zeit gefallen, doch es gibt sie noch: Die Lateinkenner und -liebhaber. Mancher mag sich noch gut daran erinnern, wie er mit 12 oder 13 Jahren zum ersten Mal dem Lateinischen begegnete, an das Lehrmittel «Cursus Continuus» und die Enttäuschung, dass der Lehrer nicht in Latein unterrichtete. Und weil es zu Hause geheissen hatte, «Latein, das muss sein», kämpfte man sich durch. Latein ist jedoch schon länger ein Sorgenkind der Kantonsschulen. Die Schülerzahlen gehen zurück. In den letzten fünf Jahren haben sie sich auf tiefen Niveau eingependelt. Das zeigen die Zahlen der Winterthurer Kantonsschulen. Gemäss Angaben der Schulleitung belegen zurzeit im Büelrain durchschnittlich 4 Prozent der Schüler Latein, im Lee knapp 2 Prozent und im Rychenberg 45 Prozent.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.