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Eine Nacht im Asyl-Holzhäuschen

Das Asylzentrum im alten Busdepot ist bereit, ab Juni wird es bezogen. Platz hat es für 200 Personen. Ein «Landbote»-Redaktor hat schon dort geschlafen, in einer von 40 Holzhütten.

Sie stehen: Die Holzhäuschen im ehemaligen Busdepot Deutweg.
Sie stehen: Die Holzhäuschen im ehemaligen Busdepot Deutweg.
Martin Gmür

Gut geschlafen fühlt sich anders an. Woran mag es gelegen haben? Am ungewohnten, wenig fedrigen Kissen? Am Alleinsein in der hohen Halle, die jeden Laut zu verstärken scheint? Wenn der Minutenzeiger der alten Uhr springt, hört sich das an wie ein Schlag und stört beim Einschlafen. Wie wird das erst sein, wenn 50 Personen in dieser Halle wohnen, 50 Personen mit ihren Atemgeräuschen und ihren Träumen?

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