Zum Hauptinhalt springen

EKZ sollen künftig Gewinn abwerfen

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich sollen künftig Gewinn abwerfen. Das Geld soll an den Kanton fliessen. Linke Kantonsräte kritisieren die Änderung.

Die ersten drei Jahre soll der Kanton jeweils 30 Millionen Franken pro Jahr von den EKZ erhalten.
Die ersten drei Jahre soll der Kanton jeweils 30 Millionen Franken pro Jahr von den EKZ erhalten.
Keystone

Neuer Leistungsauftrag für die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ): Sie sollen nicht mehr als Service Public funktionieren, sondern Gewinn abwerfen. Dies hat der Kantonsrat am Montag in erster Lesung entschieden. Das Geld soll an den Eigentümer, den Kanton, fliessen.

Bisher zahlten die EKZ jedes Jahr 10 Millionen an die Gemeinden und weitere 30 Millionen an die Kunden. Nun hält auch der Kanton noch die Hand auf: Als Teil des Sparprogramms Lü16 (Leistungsüberprüfung 16) will er als Eigentümer ebenfalls Geld sehen.

Kritik von linken Kantonsräten

In den ersten drei Jahren sollen als Übergangsregelung jeweils 30 Millionen Franken pro Jahr an den Kanton ausgeschüttet werden, danach soll der Betrag jedes Jahr neu vom EKZ-Verwaltungsrat bestimmt werden. Dies hat der Kantonsrat in erster Lesung so bestimmt. Die zweite Lesung findet in etwa vier Wochen statt.

Dagegen waren SP, GLP, Grüne und AL. Sie kritisierten diese fundamentale Änderung der Strategie. Dies sei nicht das, was die Zürcher Bevölkerung unter Service Public verstehe. Bisher hätten die EKZ Strom zu selbsttragenden Preisen geliefert. Die EKZ seien wichtig für die Grundversorgung und dürften nicht ausgehöhlt werden. Die bürgerliche Mehrheit setzte sich jedoch durch.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch