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Entweder Busfahren oder Kaffeetrinken

Fünf Organisationen fordern eine Verbesserung der finanziellen Situation von Menschen mit einer Behinderung. Sie warnen vor Sparmassnahmen bei Zusatzleistungen.

Menschen mit einer Behinderung verbringen ihre Freizeit zunehmend ausserhalb der Heime, gehen einkaufen und ins Kino. Dafür reichen aber die kantonalen Beträge für persönliche Auslagen kaum aus.
Menschen mit einer Behinderung verbringen ihre Freizeit zunehmend ausserhalb der Heime, gehen einkaufen und ins Kino. Dafür reichen aber die kantonalen Beträge für persönliche Auslagen kaum aus.
Keystone

Zu Fuss gehen und sich einen Kaffee gönnen? Oder den Bus in die Stadt nehmen und dafür auf den Kaffee verzichten? Solche Fragen müssen sich Heimbewohnerinnen und -bewohner stellen, denn der Betrag, den sie vom Kanton Zürich für persönliche Auslagen erhalten ist limitiert und reicht oft nicht. Die Gesellschaft habe sich stark gewandelt, sagte Insieme-Mitarbeiterin Christina Froidevaux. «Heute nehmen Menschen mit einer Behinderung teil am öffentlichen Leben, gehen zum Coiffeur, kaufen ein und verbringen ihre Freizeit ausserhalb der Heime.»

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