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Er überlebte vor 20 Jahren den Anschlag in Luxor

Heute vor zwanzig Jahren verübten bewaffnete Islamisten im Hadtschepsut-Tempel bei Luxor ein Massaker. 62 Menschen, 36 von ihnen aus der Schweiz, kamen ums Leben. Ein Überlebender aus dem Bezirk Horgen, dessen Frau beim Anschlag getötet wurde, blickt zurück.

Stephan Kopp blättert in seinen Unterlagen zum Attentat in Luxor vor zwanzig Jahren. Er wurde beim Anschlag verletzt, seine Frau Nanette kam dabei ums Leben.
Stephan Kopp blättert in seinen Unterlagen zum Attentat in Luxor vor zwanzig Jahren. Er wurde beim Anschlag verletzt, seine Frau Nanette kam dabei ums Leben.
Manuela Matt

Zwanzig Jahre sind vergangen. Zwanzig Jahre, seit nahe des ägyptischen Luxor im Hatschepsut-Tempel 62 Menschen eines gewaltsamen Todes starben. Am 17. November 1997 griffen bewaffnete Anhänger der ägyptischen islamistischen Jamaa al-Islamiya Touristen an mit dem Ziel, so viele wie möglich zu töten und die damalige ägyptische Regierung zu schwächen. Unter den Touristen befanden sich auch Nanette und Stephan Kopp, ein damals in Adliswil wohnhaftes Ehepaar. Stephan Kopp überlebte, seine 52-jährige Frau kam beim Anschlag ums Leben. Nebst ihrem Ehemann hinterliess sie eine 24- und eine 27-jährige Tochter.

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