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Es hagelt Kritik am Wassergesetz

Das neue Wassergesetz sei ein Flickwerk, das die Interessen von Bauern und Hauseigentümern bevorzuge und damit der Allgemeinheit und der Natur schade, sagen die Gegner der Abstimmungsvorlage.

Offene und unverbaute Bach- und Flussufer: Das neue Wassergesetz schaffe Anreize, die in die falsche Richtung führten, sagen Gegner.
Offene und unverbaute Bach- und Flussufer: Das neue Wassergesetz schaffe Anreize, die in die falsche Richtung führten, sagen Gegner.
Madeleine Schoder

SP, Grüne, AL, GLP, EVP und BDP sowie alle Umweltverbände von Pro Natura bis zum WWF: Die Liste der Gegner des Wassergesetzes ist lang. Dieses trägt die Handschrift der bürgerlichen Mehrheit im Kantonsrat. Mit dem Entwurf der Regierung hätten sie leben können, sagten die Kritiker gestern vor den Medien. Nicht aber mit dem, was die Mehrheit daraus gemacht habe. Ein Gesetz nämlich, das den Gewässerschutzzielen des Bundes zuwiderlaufe und statt dessen Bauern und Hausbesitzer bevorteile. Es schade den Interessen der Allgemeinheit, indem es den Zugang zu Gewässern erschwere sowie den Trinkwasser- und Hochwasserschutz vernachlässige. Wegen verschiedener Referenden kommt das Gesetz am 10. Februar vors Volk.

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