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Fahndungsaufruf in «Aktenzeichen XY...ungelöst» zeigt Wirkung

Frischer Wind bei der Suche nach dem Verdächtigen in Sachen Tötungsdelikt im Zürcher Seefeld: Der Fahndungsaufruf in der TV-Sendung «Aktenzeichen XY...ungelöst» vom Donnerstag im ZDF hat Wirkung gezeigt.

Ein 23-Jähriger war nach einem Hafturlaub nicht mehr in die Strafanstalt Pöschwies zurückgekehrt.
Ein 23-Jähriger war nach einem Hafturlaub nicht mehr in die Strafanstalt Pöschwies zurückgekehrt.
Keystone

Es seien neue Hinweise eingegangen, erklärte die Kantonspolizei Zürich am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Diesen gehe man nun nach.

Gesucht wird noch immer ein 23-jähriger Mann, der nach einem Hafturlaub nicht mehr in die zürcherische Strafanstalt Pöschwies zurückgekehrt ist. Die Kantonspolizei Zürich hat für Hinweise eine Belohnung von 10'000 Franken ausgesetzt.

Der Mann befand sich seit Februar 2014 im Strafvollzug. Der 23-Jährige, der als gewaltbereit eingestuft wird, war unter anderem wegen Freiheitsberaubung, versuchten Raubes und versuchter Nötigung zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt worden.

Gegen ihn besteht ein dringender Tatverdacht in Sachen Tötungsdelikt im Zürcher Seefeld. Eine Passantin hatte am 30. Juni in der Nähe des Bahnhofs Tiefenbrunnen einen verletzten Mann gefunden, der mehrere Stichwunden am Körper aufwies. Der 42-jährige Zürcher verstarb noch vor Ort.

SDA/mcp

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