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FDP Kanton Zürich muss neuen Präsidenten suchen

Der Zürcher FDP-Kantonalpräsident Beat Walti gibt sein Amt ab. Für seine Nachfolge setzt der Parteivorstand eine Findungskommission ein.

Beat Walti will mehr Zeit für die aktive Ausübung des Nationalratsmandates einsetzen.
Beat Walti will mehr Zeit für die aktive Ausübung des Nationalratsmandates einsetzen.

FDP-Präsident Beat Walti tritt nach acht Jahren zurück. Bei der nächsten ordentlichen Delegiertenversammlung im Mai will der Nationalrat nicht mehr für das Präsidium kandidieren.

Nach Verlusten 2011 hat die FDP Kanton Zürich bei den Wahlen in den Jahren 2014 und 2015 erfolgreich abgeschnitten. Dieses Comeback in der Wählergunst sei das Ergebnis einer erfolgreichen Mobilisierung an der Basis und einer langfristigen Strategie, schreibt die Partei in einer Mitteilung vom Donnerstag. Beat Walti habe diesen Weg seit 2008 geprägt. Er sehe nun den Moment für gekommen, das Präsidentenamt in neue Hände zu legen. So könne er auch mehr Zeit für die aktive Ausübung des Nationalratsmandates einsetzen.

Kommission prüft Kandidaturen

Bis im Februar 2016 soll eine Findungskommission Kandidaturen für das Kantonalpräsidium prüfen. Eine ausserordentliche Delegiertenversammlung anfangs April wird das Präsidium neu besetzen. Anschliessend wird ein erneuerter Vorstand zusammengestellt, der dann an der ordentlichen Delegiertenversammlung am 24. Mai gewählt wird.

Ebenfalls im nächsten Frühling steht bei der FDP Schweiz ein Wechsel an der Spitze an. Überraschend hatte am Dienstag der Aargauer Ständerat Philipp Müller seinen Rücktritt als Präsident bekannt gegeben.

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