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Fehr: Hafturlaube sind wichtig

Von Tobias Kuster fehlt jede Spur. Er wird dringend verdächtigt, am Tötungsdelikt im Seefeld beteiligt gewesen zu sein. Die Justizvollzugsbehörden halten derweil eisern am System der stufenweisen Vollzugslockerungen fest.

Stelle sich im Zusammenhang mit dem Fall Seebach den Medien: Jacqueline Fehr.
Stelle sich im Zusammenhang mit dem Fall Seebach den Medien: Jacqueline Fehr.
Keystone

Wie kommt es, dass die Justizvollzugsbehörden einem Kriminellen wie Tobias Kuster überhaupt unbegleiteten Hafturlaub gewähren? Wieso schlug man nicht gleich Alarm, als er nicht rechtzeitig aus dem Urlaub zurückkehrte? Weshalb verstrich eine Woche, bis die Polizei am letzten Samstag im Nachgang zum Tötungsdelikt im Seefeld die Öffentlichkeitsfahndung startete? Solche Fragen standen dutzendweise im Raum, als Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) am Dienstagnachmittag mit ihren Chefbeamten vor die Medien trat, um Licht in den rätselhaften Mordfall zu bringen, der sich am letzten Donnerstag ereignet hatte.

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