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Finanzkommission will im Zürcher Budget 236 Millionen einsparen

Anstelle eines Minus von 88 Millionen Franken soll unter dem Strich ein Plus von 148 Millionen Franken entstehen: Die Finanzkommission des Kantonsrates hat das Budget 2019 vorberaten und will in allen Direktionen Einsparungen erzielen.

Die Finanzkommission empfiehlt mit 8 zu 3 Stimmen dem Kantonsrat das Budget 2019 zur Annahme.
Die Finanzkommission empfiehlt mit 8 zu 3 Stimmen dem Kantonsrat das Budget 2019 zur Annahme.

Die Finanzkommission (Fiko) will mit ihren Anträgen das Budget des Kantons Zürich gegenüber dem Entwurf des Regierungsrates um insgesamt 235,6 Millionen Franken verbessern, wie sie am Donnerstagnachmittag mitteilte.

Die grösste Einsparung soll mittels einer «zentralen Budgetkorrektur» erreicht werden: Durch einen restriktiven Haushaltsvollzug sowie den Verzicht auf Wunschbedarf in allen Direktion erwartet die Fiko, dass das Budget im kommenden Jahr um 150 Millionen Franken entlastet werden könnte.

«Straffere Budgetierungspraxis» bringt grosse Einsparungen

Durch eine «Beschaffungsoptimierung im Haushaltsvollzug» will die Fiko weitere 40 Millionen Franken einsparen. Durch eine «straffere Budgetierungspraxis» verspricht sich die Kommission weitere Einsparungen in Höhe von 30 Millionen Franken in der somatischen Akutversorgung und Rehabilitation beziehungsweise von 10 Millionen Franken im der psychiatrischen Versorgung.

Die Finanzkommission empfiehlt mit 8 zu 3 Stimmen dem Kantonsrat das Budget 2019 zur Annahme. Der Kantonsrat wird ab dem 10. Dezember über dem Zahlenwerk brüten. Angesetzt sind bis zu neun Sitzungen.

SDA/mcp

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