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Fussballfans nach Schlägereien festgenommen

Nach Schlägereien in Winterthur zwischen Fussballfans sind sechs junge Männer festgenommen worden. Ein 14-Jährigen wurde offenbar verprügelt, weil er sich nicht für Fussball interessierte.

Nach Schlägereien hat die Stadtpolizei sechs junge Männer festgenommen. Das Motiv ist offenbar Fan-Rivalität.
Nach Schlägereien hat die Stadtpolizei sechs junge Männer festgenommen. Das Motiv ist offenbar Fan-Rivalität.
Symbolbild, Madeleine Schoder

Am Samstagabend, 27. Januar, kam es in Winterthur zu Schlägereien. Vier Personen wurden verletzt, teilt die Stadtpolizei Winterthur mit. Nun konnten sechst mutmassliche Täter ermittelt und festgenommen werden. Laut Polizei stammen die Täter aus dem Fussballfan-Milieu.

Die erste Meldung ging um 21.25 Uhr bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur ein. Am Neumarkt kam es zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen. Die ausgerückten Patrouillen nahmen zwei Schweizer im Alter von 17 und 20 Jahren fest, drei Personen mussten mit leichten Verletzungen im Spital behandelt werden. Weitere Täter flüchteten beim Eintreffen der Polizei, heisst es in der Mitteilung weiter.

Um 22.20 Uhr ging eine weitere Meldung ein: an der Unteren Vogelsangstrasse wurde ein junger Mann von mehreren Personen zusammengeschlagen. Der 14-Jährige musste mit mittelschweren Kopfverletzungen ins Spital gebracht werden. Den Tätern gelang vorerst die Flucht.

FCZ- und GC-Fans festgenommen

Die ersten Befragungen zeigten, dass zwischen den beiden Fällen ein Zusammenhang bestehen muss. Weiter umfangreiche Ermittlungen der Stadtpolizei Winterthur führten in den darauf folgenden Tagen zur Verhaftung von drei weiteren tatverdächtigen jungen Männern im Alter von 17 bis 20 Jahren.

Alle Festgenommenen sind Anhänger der Zürcher Fussballclubs FCZ oder GC, schreibt die Stadtpolizei. Das Motiv der Auseinandersetzung sind demnach Fan-Rivalitäten. Vor dem Angriff wurde der verletzte 14-Jährige gefragt, welchen Club er unterstütze. Als er sagte, dass er sich nicht für Fussball interessiere, schlugen die Täter auf ihn ein.

Die Täter sind gegenüber der Polizei geständig und wurden bei der Jungendanwaltschaft, bzw. bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

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