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Geflüchteter Häftling unter Verdacht

Nach dem Tötungsdelikt an einem Mann im Zürcher Seefeld sucht die Kantonspolizei nach einem aus der Strafanstalt Pöschwies geflohenen Häftling.

sda
Nach seinem Hafturlaub war der Verdächtige nicht mehr in die Strafanstalt Pöschwies in Regensdorf zurückgekehrt.
Nach seinem Hafturlaub war der Verdächtige nicht mehr in die Strafanstalt Pöschwies in Regensdorf zurückgekehrt.
Keystone

Der Verdächtige war nach einem Hafturlaub nicht mehr in die zürcherische Strafanstalt zurückgekehrt, wie die Staatsanwaltschaft und die Zürcher Kantonspolizei am Samstag mitteilten. Der Schweizer sass dort wegen verschiedener Gewaltdelikte. Der Geflüchtete sei als gewaltbereit einzustufen und dürfte bewaffnet sein, heisst es.

«Der Mann hat noch nie ein Tötungsdelikt verübt», sagte ein Sprecher der Kantonspolizei der sda. Er sei wegen Körperverletzungen und Vermögensdelikten im Gefängnis gewesen. Ermittlungen am Tatort haben gemäss Polizeisprecher einen dringenden Tatverdacht gegen den 23-Jährigen ergeben.

Opfer hatte Stichwunden

Beim Getöteten handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 42-jährigen Zürcher. Er war am Donnerstagnachmittag im Zürcher Seefeld schwer verletzt zusammengebrochen und gestorben. Eine Passantin hatte ihn in der Nähe des Bahnhofs Tiefenbrunnen angetroffen. Er wies mehrere Stichwunden auf.

Bereits kurz nach der Tat war ein Mann verhaftet worden, der in der Nähe des Tatorts über die Gleise davongerannt war. Gegen diesen besteht ebenfalls dringender Tatverdacht. Er befindet sich auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.

Aus ermittlungstaktischen Gründen macht die Kantonspolizei keine Angaben zu dessen Identität. Hintergrund der Tat, Tatablauf und Motiv sind nach wie vor unklar.

Die Kantonspolizei Zürich empfiehlt, sich vorsichtig zu verhalten und verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei zu melden. Personen, welche Angaben über den Aufenthaltsort des Gesuchten machen können, werde gebeten, sich bei der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, zu melden.

(Kapo ZH)

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