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Geldwäscherei in der WG

Ein Mann stellte sein Konto einem betrügerischen WG-Mitbewohner zur Verfügung. Nun wurde der Winterthurer verurteilt.

Via App konnte der WG-Mitbewohner Geldbeträge vom Konto seiner Eltern überweisen. Einige Tausend Franken wurden so dem Verurteilten gutgeschrieben.
Via App konnte der WG-Mitbewohner Geldbeträge vom Konto seiner Eltern überweisen. Einige Tausend Franken wurden so dem Verurteilten gutgeschrieben.
Symbolbild, Keystone

Es geht weder um Drogenhandel noch um Wirtschaftskriminalität, und doch ist der Straftatbestand derselbe: Wegen Geldwäscherei verurteilte die Staatsanwaltschaft kürzlich einen Winterthurer. Doch im Mittelpunkt steht gar nicht der Verurteilte, sondern sein Mitbewohner.

Das WG-Gspänli hatte sich bereits vor eineinhalb Jahren Zugang zu den Postkonten seiner Eltern verschafft. Dazu gab er sich gegenüber einem Mitarbeiter von Postfinance als sein eigener Vater aus, lieferte am Telefon die gewünschten Personendaten und wusste auch über den aktuellen Kontostand des elterlichen Kontos Bescheid.

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