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«Heute muss sich die Jugend mit dem Islam befassen»

Rifa’at Lenzin spricht über den Wandel der Muslime in der Schweiz: von zurückgezogen lebenden Gastarbeitern der ersten Generation bis zur Jugend, die sich teils dem Islamischen Zentralrat zuwendet.

Rifa’at Lenzin ist vom Zürcher Institut für interreligiösen Dialog und Expertin für den Islam in der Schweiz.
Rifa’at Lenzin ist vom Zürcher Institut für interreligiösen Dialog und Expertin für den Islam in der Schweiz.

Viele Moscheevereine haben einen ethnischen Bezug imNamen. Was ist wichtiger: die Kultur oder die Religion?Rifa’at Lenzin: Das ist je nach Moschee unterschiedlich. Es gibt schon solche, die primär religiöse Zwecke erfüllen. Bei vielen stand aber in der Gründungszeit die Kultur im Vordergrund. Es fanden sich Leute zusammen, die aus derselben Region kommen. Sie pflegten ihre Kultur, so wie es zum Beispiel auch der Schweizerverein in Miami tut.

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