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Hier kühlen Lehmwände die Stube

Strom fressende Kühlgeräte sind im Sonnenpark Plus in Wetzikon verpönt und überflüssig. Im ökologisch vorbildlichen Zehnfamilienhaus sorgen unter anderem Lehm und Wasser für ein kühles Raumklima.

Franz Schnider im Keller des Solar-Hauses, der viel Technik birgt.
Franz Schnider im Keller des Solar-Hauses, der viel Technik birgt.
Nathalie Guinand

In diesen Hitzetagen finden sie wieder reissenden Absatz: Klimageräte und Ventilatoren aller Grössen und Preisklassen. Die Stromfresser machen zwar die Innentemperaturen im Moment erträglicher, sind aber ein ökologischer Unsinn, weil sie selber Wärme absondern und den Klimawandel weiter antreiben.

Um Innenräume zu kühlen, braucht es keine Klimageräte. «Mit natürlichen Materialien, kombiniert mit moderner Technik, geht das mindestens so gut», sagt Franz Schnider, Geschäftsführer des Architekturbüros Arento (Hinwil), das letztes Jahr den Schweizer Solarpreis erhalten hat. Der 42-jährige gelernte Zimmermann, der im Glarnerland wohnt, engagiert sich für nachhaltiges Bauen und unterstützt die Klimabewegung. Wenn es irgendwie geht, fährt er mit dem Elektrobike die 37 Kilometer zur Arbeit nach Hinwil.

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