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«Ich kann einen Verkauf nicht ausschliessen – geplant ist aber nichts»

Ein Verkauf oder eine Fusion sei möglich, sagt der neue Sulzer-CEO Grégoire Poux-Guillaume, doch gebe es aktuell keine Verhandlungen. Der neue Chef verteidigt den Abbau in Winterthur – und seine Antrittsprämie.

Sulzer CEO Grégoire Poux-Guillaume erklärt unter anderem, warum in Oberwinterthur 90 Stellen gestrichen werden.
Sulzer CEO Grégoire Poux-Guillaume erklärt unter anderem, warum in Oberwinterthur 90 Stellen gestrichen werden.
Heinz Diener

Herr Poux-Guillaume, gleich nach Ihrem Antritt streichen Sie hier 90 Stellen und schliessen die letzte Fabrik in Winterthur. Damit werden Sie keinen Beliebtheitspreis gewinnen.Grégoire Poux-Guillaume: Das ist ein schmerzlicher Eingriff, für die Betroffenen und die Firma, der aber durch die Marktbedingungen notwendig gemacht wird. Wir haben zu viele Fabriken auf der ganzen Welt, die aktuell schlecht ausgelastet sind. Wir gehen sehr organisiert vor: Wir haben die Schliessung, die Anfang 2017 erfolgen soll, frühzeitig angekündigt, sodass wir nun versuchen können, für unsere Leute eine gute Lösung zu finden. Über diese Schliessung ist übrigens schon seit längerer Zeit nachgedacht worden, bereits vor meinem Antritt. In meiner Verantwortung liegt es, sicherzustellen, dass wir die zum Teil harten Schritte unternehmen, die wir unternehmen müssen, um die Firma voranzubringen.

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