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«In Eritrea bin ich nicht frei»

Solomon lebt seit sieben Monaten in Kollbrunn. Er hat die Ausländerfeindlichkeit im Sudan, die Fahrt durch die Sahara und die Mittelmeerüberquerung überstanden. Angetrieben vom Bedürfnis, frei zu sein.

Er wollte in die Schweiz, weil man ihm erzählte, dass die Menschen hier frei seien: Solomon (Name geändert) floh wie viele seiner Landsleute aus Eritrea und riskierte sein Leben auf dem Mittelmeer.
Er wollte in die Schweiz, weil man ihm erzählte, dass die Menschen hier frei seien: Solomon (Name geändert) floh wie viele seiner Landsleute aus Eritrea und riskierte sein Leben auf dem Mittelmeer.
Patrick Gutenberg

Solomon (Name geändert) hat die Überfahrt über das Mittelmeer überlebt – in einer Nussschale, einem zweistöckigen Boot, in dem sich gegen 500 Eritreer zusammendrängten. «Sogar direkt neben dem Motor sind einige gekauert», erzählt er. Der 24-jährige Eritreer lebt heute im Durchgangszentrum in Kollbrunn, dort wartet er seit Monaten auf den Entscheid über sein Asylgesuch.

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