Zürich

Initiative brächte Verzögerung

Der Zürcher Hochbauvorsteher André Odermatt (SP) kümmert sich derzeit noch nicht um drohende Rekurse zum Fussballstadionprojekt. Zuerst will er sich für ein Ja an der Urne einsetzen.

André Odermatt und drei seiner Stadtratskollegen stellten sich am Mittwoch den Medien.

André Odermatt und drei seiner Stadtratskollegen stellten sich am Mittwoch den Medien. Bild: Keystone

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Es drohen Einsprachen, wird seitens der SP gegen das Projekt «Ensemble» angeführt. Versuchen Sie auf die Einsprecher, die ja bekannt sind, einzuwirken?
André Odermatt: Wichtig ist nun, die Volksabstimmungen vom 25. November zu gewinnen. Sonst gibt es kein Fussballstadion. Rekurse sind möglich. Entweder man findet dann gemeinsam den Rank oder die Gerichte müsste entscheiden.

Gegen Wohntürme mit 80 statt 137 Meter Höhe hätte man in Höngg, wo die Einsprecher herkommen, nichts einzuwenden.
Doch, auch viele Höngger und Hönggerinnen sind für 137 Meter, weil sie dann nicht nur eine schöne Sicht auf Zürich, sondern auch gute Aussichten auf ein Fussballstadion haben.

Die Initianten der SP-Initiative für eine neues Projekt sagten einen Rückzug zu bei einem Volks-Ja im November. Kann man sich darauf verlassen?
Man darf davon ausgehen. Alles andere wäre eine Zwängerei.

Die SP-Initianten sagen, mit ihrem Ansatz ginge es nicht länger, bis das neue Stadion steht.
Das ist falsch. Bei einem Nein im November käme die Initiative Ende 2019 vor das Volk. Dann hätte man zwar Geld, aber noch kein Projekt. Man müsste von vorne beginnen: Wettbewerb, Bauprojekt, Gestaltungsplan etc. Das dauert. Mindestens sechs Jahre länger müssten wir aufs Stadion warten, das wir aus der Stadtkasse bezahlen müssen. Und ob dann dieses Stadion käme, steht in den Sternen.

Und bei einem Nein zu «Ensemble» und zur SP-Initiative?
Darüber mache ich mir noch keine Gedanken, denn alles spricht dafür, dass wir diese reale Chance jetzt packen. Alles andere sind Versprechungen und Träumereien.

Erstellt: 26.09.2018, 18:46 Uhr

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