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Intelligente Leggings der ZHAW sollen den Rollator ersetzen

Die ZHAW forscht an intelligenten Leggings, die ihren Träger beim Gehen, Treppensteigen oder Absitzen unterstützen. Sie sollen Menschen, die heute auf Gehhilfen angewiesen sind, ihre Unabhängigkeit zurückgeben.

Die Leggings sind momentan in der Reparatur, darum müssen die Schuhsohle mit Sensoren (links, präsentiert von Markus Wirz) und das künstliche Fussgelenk (rechts, präsentiert von Konrad Stadler) aus der Anfangsphase des Projekts zur Demonstration reichen.
Die Leggings sind momentan in der Reparatur, darum müssen die Schuhsohle mit Sensoren (links, präsentiert von Markus Wirz) und das künstliche Fussgelenk (rechts, präsentiert von Konrad Stadler) aus der Anfangsphase des Projekts zur Demonstration reichen.
Marc Dahinden

Noch sieht im Forschungslabor am Technikum alles recht klobig aus: Das Hüftmodul ist aus schweren Metallteilen, das künstliche Fussgelenk lässt sich nur mit einiger Kraft verstellen. Aus diesen Einzelteilen sollen in Zukunft leichte und intelligente Leggings entstehen, die dem Träger beim Gehen, Treppensteigen oder Absitzen helfen. Weiches Exoskelett heisst das in der Fachsprache. Diese Neuheit mit dem Namen «XoSoft» wird momentan von einem 40-köpfigen EU-Forschungsteam, bei dem auch die ZHAW mit fünf Mitarbeitenden dabei ist, entwickelt. An der hiesigen Fachhochschule spannen dafür Techniker und Physiotherapeuten zusammen: Konrad Stadler, Dozent für Regelungstechnik am Institut für Mechatronische Systeme und Markus Wirz vom Institut für Physiotherapie leiten die Winterthurer Forschungseinheit. Sie erklären das Prinzip der intelligenten Leggings: Es gibt Sensoren und sogenannte Aktuatoren. Die Sensoren sind auf den ganzen Leggings verteilt aufgeklebt und sind dehnbar.

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