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Jacqueline Fehr erzürnt die Seegemeinden

Eine Aussage von Jacqueline Fehr im «Landbote»-Interview von letzter Woche lässt die Wogen am Zürichsee hochgehen: Fehr bezeichnete die Seegemeinden als wenig innovativ. Im Kantonsrat wird sie dafür hart kritisiert.

Die Aussagen von Regierungsrätin Jaqueline Fehr (SP) sorgen in der Zürichseeregion für Kritik – im Kantonsrat gab es am Montag dazu gleich mehrere Wortmeldungen.
Die Aussagen von Regierungsrätin Jaqueline Fehr (SP) sorgen in der Zürichseeregion für Kritik – im Kantonsrat gab es am Montag dazu gleich mehrere Wortmeldungen.
Madeleine Schoder

«Rundumschlag», «geografischer Blindflug», «wilde Attacke»: Die Winterthurer Regierungsrätin muss im Kantonsrat harte Kritik einstecken. Nicht etwa für ihre Politik, sondern für eine Bemerkung, die sie in einem Interview mit dem «Landboten»gemacht hat.

Auf die Frage, wie wichtig die regionale Verankerung der Regierungsratsmitglieder sei, antwortete Fehr dort so: «Sehr wichtig. Denn das Umfeld, das man kennt, prägt die Politik, die man macht. Gegenwärtig haben wir drei Vertreter des Bezirks Horgen in der Regierung. Die Seegemeinden sind Regionen, wo wenig passiert und wo es wenig Innovation gibt. Es sieht dort in weiten Teilen immer noch gleich aus wie vor Jahren.» Fehr erklärte anschliessend, sie sehe sich als Vertreterin der «pulsierenden Zentren» des Kantons, das sei nicht nur Winterthur, sondern auch das Limmat- und Glatttal.

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