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Jacqueline Fehr spielt mit Provokationen

SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr ist zu weit gegangen, als sie die alte Praxis der Direktionsverteilung als dämliches Theater hinstellte. Sie nutzt in letzer Zeit wieder vermehrt das Mittel der Provokation.

Jacqueline Fehr (SP, hinten) kritisierte die Art der Direktionsverteilung. Für Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh (FDP) ist die Kollegialität verletzt worden.
Jacqueline Fehr (SP, hinten) kritisierte die Art der Direktionsverteilung. Für Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh (FDP) ist die Kollegialität verletzt worden.
Urs Jaudas

In der Sache hat Jacqueline Fehr recht. Wenn sich die Regierung auf die Direktionsverteilung geeinigt hat, sollte sie dies rasch kommunizieren. Und nicht erst einen Monat später, wie das offenbar seit langem geschieht und auch nach dem jüngsten Wahlgang wieder geschehen ist. Das ist besser für die Regierungsleute, weil es ihnen erspart bleibt, so lange Versteck spielen zu müssen. Und es ist auch besser für Politiker und Journalisten, weil sie es sich sparen können, ins Leere hinaus zu lobbyieren, etwas zu fordern und zu spekulieren, wenn die Würfel längst gefallen sind. Wegen der überraschenden Wahl von Martin Neukom (Grüne) fand dies beim jüngsten Wahlgang besonders heftig statt. Die links-grüne Seite wollte ihn unbedingt als Baudirektor. Die Bürgerlichen versuchten, das zu verhindern – und hatten Hoffnungen bis zuletzt.

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