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Jäger spüren verletzte Wildtiere auf

Angefahrene oder angeschossene Wildtiere müssen rasch gefunden werden. Damit das klappt, legen Jäger eine Prüfung ab. Ein Augenschein im Jagdrevier Hofstetten-Schauenberg.

Schon am Abend zuvor wurde für die Prüfung von Fachleuten die Fährten gelegt.
Schon am Abend zuvor wurde für die Prüfung von Fachleuten die Fährten gelegt.
Marc Dahinden
Beim sogenannten Anschuss, also da wo das Tier angefahren oder angeschossen wurde, liegen Haare des verletzten Tieres, manchmal auch Knochenteile und etwas Schweiss, wie Blut in der Jägersprache genannt wird.
Beim sogenannten Anschuss, also da wo das Tier angefahren oder angeschossen wurde, liegen Haare des verletzten Tieres, manchmal auch Knochenteile und etwas Schweiss, wie Blut in der Jägersprache genannt wird.
Marc Dahinden
Hasko hat die Nachlese gefunden.
Hasko hat die Nachlese gefunden.
Marc Dahinden
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Jürg Bay streift mit seinem Deutschen Wachtelhund Hasko durch den Wald beim Schauenberg in der Nähe von Elgg. Hasko trägt eine lange orangefarbene Leine, eine sogenannte Schweissleine. Die beiden legen die Nachsuche- oder Schweissprüfung ab. Dabei sucht der Jäger mit Hilfe seines Hundes ein verletztes oder totes Tier. Allein im Kanton Zürich werden jährlich 1700 Rehe bei einer Kollision mit einem Fahrzeug verletzt oder getötet. Die verletzten Tiere müssen nachgesucht werden, auch weil es das Gesetz so verlangt. «Diese Nachsuche sowie diejenigen auf Jagden, übernehmen ausschliesslich Jägerinnen oder Jäger mit ihrem Hund, die eine solche Prüfung abgelegt haben», sagt Reto Muggler, Prüfungsleiter aus Winterthur. Es sei wichtig, dass diese Suche von ausgebildeten Fachleuten durchgeführt wird.

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