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«Jede Gegenstimme tut weh»

Am 1. Oktober wählt das Parlament der Reformierten den Kirchenratspräsidenten. Amtsinhaber Michel Müller muss sich gegen zwei Herausforderer durchsetzen.

Katrin Oller und Thomas Schraner (Interview)
Kirchenratspräsident Michel Müller: «Ich stehe auch für all jene, die Veränderung wollten».
Kirchenratspräsident Michel Müller: «Ich stehe auch für all jene, die Veränderung wollten».
Johanna Bossart

Herr Müller, Sie sind der erste Kirchenratspräsident, dessen Wiederwahl infrage gestellt wird. Hat Sie das gekränkt?

Es wäre natürlich angenehmer, wenn es keine Gegenkandidatur gäbe. Ich habe mich mit vollem Elan für das Amt engagiert, da tut jede Gegenstimme weh. So haben die Synodalen aber eine Wahl. Das stärkt in der Regel die Person, die gewählt wird. Ich bin auch nicht überrascht, dass es unzufriedene Stimmen gibt. Wir haben in den letzten acht Jahren einige Reformen angestossen, da musste ich mit Unzufriedenheit rechnen.

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