Zürich

«Jungschwan» entpuppt sich als Auspuffrohr

Dass die Stadtpolizei Zürich ausrücken muss, um Tiere zu retten, ist nicht ungewöhnlich. Die Rettung eines «Jungschwans» am Montag nahm dann aber doch eine seltsame Wendung.

Der Schwan, den die Polizei vom Strassenrand retten musste in der Nahaufnahme: Es handelt sich um einen rostigen Auspuff.

Der Schwan, den die Polizei vom Strassenrand retten musste in der Nahaufnahme: Es handelt sich um einen rostigen Auspuff. Bild: Stadtpolizei Zürich / pd

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Eine Rettungsaktion der kuriosen Art erlebten am Montagmorgen Beamte der Stadtpolizei Zürich.

Wie die Stadtpolizei auf Facebook mitteilt, rückten die Uniformierten der Wasserschutzpolizei an die Verzweigung Wasserwerkstrasse/Milchbuckstrasse aus. Grund: Sie hatten die Meldung erhalten, dass dort ein Jungschwan sitze und sich nicht bewege.

Vor Ort entpuppte sich der Jungschwan jedoch als abgefallener Auspuff, der «im perfekten Winkel neben der Strasse lag und doch einiges an Ähnlichkeit mit einem Wasservogel hatte». Da der Auspuff nicht weiter störte, wurde er vorerst dort belassen, um dann später eine Meldung an das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement zu machen.

Aus dieser Perspektive lässt sich eine Ähnlichkeit mit einem – allerdings stark malträtierten – Wasservogel nicht von der Hand weisen.

Doch damit war die Sache noch nicht vorbei. Wie die Stadtpolizei weiter mitteilt, meldete sich die Anruferin kurze Zeit später erneut: Der Jungschwan sitze noch immer dort.

Daraufhin entschlossen sich die beiden Polizisten, das «Teil» abzuholen und direkt zu entsorgen.

Hier noch der Vergleich: Unten ein echter Jungschwan, oben die Auspuff-Variante. (mst)

Erstellt: 15.07.2019, 15:03 Uhr

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