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Kandinsky-Diebin kommt an die Kasse

Nach dem Tod eines Zolliker Ehepaars ist eine Million Franken aus dessen Tresor verschwunden – sowie ein Bild des russischen Malers Wassily Kandinsky. Tatverdächtig war die Tochter. Das Obergericht hat sie teils schuldig gesprochen.

Wer hat den gestohlenen Kandinsky aus Zollikon? Letzte Woche kam es am Obergericht erneut zu einem Familientreffen, worüber sich aber keines der Geschwister richtig freuen mochte.
Wer hat den gestohlenen Kandinsky aus Zollikon? Letzte Woche kam es am Obergericht erneut zu einem Familientreffen, worüber sich aber keines der Geschwister richtig freuen mochte.
Keystone

Ist das Werk überhaupt echt? Die Frage tauchte immer wieder auf, und an der Verhandlung am Obergericht blieb sie bis zum Schluss unbeantwortet. Mal war von einem Aquarell von Wassily Kandinsky die Rede, mal lediglich von einem Nachdruck eines Bildes des russischen Künstlers, dann sogar von einer Fälschung. Fest steht, dass das Kunstwerk verschwunden war, nachdem sich ein älteres, lebensmüdes Ehepaar in seinem Zolliker Wohnhaus für den Freitod entschieden hatte und von der Tochter aufgefunden worden war. Weg war auch eine Million Franken, welche die Eheleute kurz vor ihrem Ableben in ihren Tresor gelegt hatten.

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