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Kanton Zürich führt Online-Baugesuche ein

Weil heute häufig unvollständige Baugesuche eingereicht werden, kommt es zu Verzögerungen bei der Bewilligung. Deshalb lässt der Kanton Zürich eine Online-Plattform für Baugesuche programmieren. 2019 soll sie eingeführt werden. Pilotgemeinden sind unter anderen Richterswil und Winterthur.

Wer im Kanton Zürich bauen möchte, soll sein Baugesuch künftig auch Online einreichen können. Hintergrund für diese Neuerung sind häufige Verzögerungen durch unvollständige Baugesuche.
Wer im Kanton Zürich bauen möchte, soll sein Baugesuch künftig auch Online einreichen können. Hintergrund für diese Neuerung sind häufige Verzögerungen durch unvollständige Baugesuche.
Symbolbild, Keystone

Das kantonale Projekt soll das Baubewilligungsverfahren vereinfachen und transparenter gestalten, schreibt die Baudirektion in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Plattform wird derzeit entwickelt, im kommenden Jahr beginnt eine Testphase in den sieben Gemeinden Zürich, Winterthur, Dübendorf, Pfäffikon, Richterswil, Aesch und Aeugst am Albis.

Mit der Software sollen die Baugesuche über ein einheitliches Online-Formular eingereicht werden können. Zur Vereinfachung gibt es einen Eingabeassistenten, eine Checkliste, eine Vollständigkeitsprüfung und eine Liste der einzureichenden Dokumente. Während des Bewilligungsprozesses kann man den Status des Gesuchs einsehen. Ein Erklärvideo zur Neuerung ist auf der Website des Kantons Zürich abrufbar. Die Eingabe von Baugesuchen auf Papier wird weiterhin möglich sein.

SDA/past

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