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Kantonaler Richtplan wird angepasst

Der kantonale Richtplan soll auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Teilrevision 2015 wird vom 20. November 2015 bis 1. Februar 2016 öffentlich aufgelegt.

Der neue Richtplan sieht unter anderem neue Aushubdeponien im südlichen Kantonsteil vor. Diese sollen Aushub aus Baustellen aufnehmen.
Der neue Richtplan sieht unter anderem neue Aushubdeponien im südlichen Kantonsteil vor. Diese sollen Aushub aus Baustellen aufnehmen.
Keystone

Gleichzeitig zur Revision des Richtplans werden nach- und nebengeordnete Planungsträger angehört. Die überarbeitete Vorlage geht dann an den Kantonsrat.

Der kantonale Richtplan wurde im März 2014 neu festgesetzt, nach einer Überprüfungszeit von rund sieben Jahren. Weil sich während dieser Zeit die Verhältnisse teilweise wieder geändert haben, soll die Nachführung in Zukunft regelmässig mit sogenannten «Richtplanpaketen» erfolgen, wie der Zürcher Regierungsrat am Freitag mitteilte.

Gründe für die vorliegende Teilrevision sind unter anderem Aufträge, die der Bund im Rahmen der Genehmigung des kantonalen Richtplans erteilt hat oder Gesetzesänderungen. Die Teilrevision 2015 umfasst nur die Kapitel, in denen Änderungen vorgenommen wurden.

Neue Aushubdeponien im südlichen Kantonsteil

Im Kapitel «Landschaft» sind dies die Ergebnisse der kantonalen Revitalisierungsplanung. Im Kapitel «Ver- und Entsorgung» werden Massnahmen zur Festlegung von Deponien für unverschmutzten Aushub eingefügt. Neu sollen schwerpunktmässig im südlichen Kantonsteil neue örtliche Aushubdeponien geschaffen werden, die Kleinmengen an Aushub aus Baustellen aufnehmen können.

Inzwischen abgeschlossene Gebietsplanungen wie Sihlquai Zürich, Universität Zürich-Irchel und Hochschulstandort Winterthur, werden im Kapitel «Öffentliche Bauten und Anlagen» aufgenommen. Ein Richtplaneintrag für das Bildungszentrum für Erwachsene (BIZE) soll den Standort auf dem Kasernenareal in Zürich sichern.

SDA/mst

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