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Keine Verbindung zu Drogen beim Tötungsdelikt im Zürcher Seefeld

In der Sendung Aktenzeichen XY ungelöst vom Mittwoch ist das Tötungsdelikt vom Zürcher Seefeld thematisiert worden. Dabei hiess es, es sei vermutlich um Drogengeschäfte gegangen. Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich widerspricht.

Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, und Adrian Kaegi, der verfahrensleitende Staatsanwalt, informieren an einer Medienkonferenz zum Tötungsdelikt im Quartier Seefeld vom 30. Juni 2016.
Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, und Adrian Kaegi, der verfahrensleitende Staatsanwalt, informieren an einer Medienkonferenz zum Tötungsdelikt im Quartier Seefeld vom 30. Juni 2016.
Keystone

Der Moderator der Sendung sagte, es sei beim Tötungsdelikt vermutlich um Drogengeschäfte gegangen. «Diese Äusserung entbehrt jeglicher Grundlage und ist falsch», schrieb die Oberstaatsanwaltschaft am Donnerstag in ihrer Mitteilung. Die bisherigen Ermittlungen hätten auch keinen Hinweis darauf ergeben, dass sich der mutmassliche Täter und das Opfer im Fall Seefeld gekannt hätten.

Am 30. Juni 2016 wurde ein Mann in der Nähe des Bahnhofs Tiefenbrunnen gefunden, der mehrere Stichwunden am Körper aufwies. Er verstarb noch am Fundort. Der Verdacht konzentrierte sich auf einen heute 23-Jährigen, der von einem Hafturlaub nicht zurückgekehrt war.

Am 18. Januar nahm die Kantonspolizei Bern den mutmasslichen Täter fest. Er war international zur Fahndung ausgeschrieben und ging der Polizei per Zufall ins Netz: Die Berner Polizisten ermittelten wegen illegalen Waffenkaufs im Darknet, einem verborgenen Teil des Internets.

SDA/mcp

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