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Kita-Angestellte wollen bessere Arbeitsbedingungen

3600 Betreuerinnen und Eltern stellen Forderungen an den Kanton – und treffen einen wunden Punkt.

«Trotzphase»-Frauen an einer Aktion letztes Jahr in Bern.
«Trotzphase»-Frauen an einer Aktion letztes Jahr in Bern.
pd

Laura Frischknecht ist ausgebildete Kindererzieherin und arbeitet Teilzeit in einer Kindertagesstätte (Kita). Den Krippen fehle es an Geld und den Betreuerinnen an Wertschätzung. «Wir können mit den Kindern nicht so arbeiten, wie wir es gelernt haben», sagt die 30-Jährige.

Der Frust bei den Angestellten sei gross, die Fluktuation ebenso. «Burn-outs sind ein Dauerthema.» Wegen der hohen Belastung könnten viele, auch sie selber, nicht vollzeit arbeiten. Frischknecht findet, der Kanton und die Gemeinden müssten die Kitas stärker subventionieren. Die Kinder müssten es der Gesellschaft wert sein.

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