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«Kokainkonsum war für die Tat nicht relevant»

Gemäss den psychiatrischen Gutachtern sind die beiden Beschuldigten im Kilchberger Mordprozess voll schuldfähig. Der Kokainkonsum könne nicht als Ausrede gelten.

Tag drei am Bezirksgericht Horgen: Die Psychiater sagten aus, welche die Gutachten über die Angeklagten erstellt hatten.
Tag drei am Bezirksgericht Horgen: Die Psychiater sagten aus, welche die Gutachten über die Angeklagten erstellt hatten.
Keystone

Der dritte Tag im Prozess um die Tötung der 88-jährigen Bewohnerin des Alterszentrums Hochweid brachte weitere Dämpfer für die beiden Beschuldigten. Vor Gericht sagten die Psychiater aus, welche die Gutachten über die beiden Frauen erstellt hatten. Ihr Fazit: Die Beschuldigten sind voll schuldfähig. Der ehemaligen Nachtschwester des Kilchberger Alterszentrums wurden Auffälligkeiten attestiert, aber keine psychische Störung. Die 30-Jährige sei narzisstisch veranlagt, impulsiv und um Aufmerksamkeit bemüht, sagte ihr Gutachter. Der 26-jährigen Verkäuferin attestierte der Psychiater eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung. Allerdings ebenfalls keine psychische Erkrankung. Der Stress in der Jugend hätten bei ihr zu einem gewissen Schwarz-Weiss-Denken und einer Tendenz zur Selbstverletzung geführt.

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