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Lärmschutz – miese Noten für Kanton Zürich

Im Kanton Zürich jeder Fünfte übermässig von Strassenlärm betroffen. Laut einer Bundesvorgabe müssten sie spätestens seit März 2018 geschützt sein. Ein aktuell publizierter Bericht zeigt, dass nur zwei Prozent des Ziels erreicht sind.

Patrick Gut
Im Kanton Zürich waren bisher Lärmschutzwände und Schallschutzfenster die gängigsten Massnahmen gegen übermässigen Strassenlärm. Effizienter wären Tempo 30 und lärmarme Strassenbeläge.
Im Kanton Zürich waren bisher Lärmschutzwände und Schallschutzfenster die gängigsten Massnahmen gegen übermässigen Strassenlärm. Effizienter wären Tempo 30 und lärmarme Strassenbeläge.
Themenbild Keystone

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat diese Woche unter dem Titel «Sanierung Strassenlärm» einen Bericht publiziert. Er gibt den Stand der Sanierungen per Ende 2018 wieder.

Das BAFU bezeichnet die heutige Situation als «besorgniserregend». Schweizweit sei über eine Million Menschen am Wohnort von übermässigem Strassenlärm betroffen. Der Lärm macht nicht nur krank, er führt auch zu Werteverlusten bei Immobilien. Das BAFU beziffert die jährlichen externen Kosten auf zwei Milliarden Franken.

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