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Lokführer lässt Pendler warten

Wer am Donnerstagabend von Winterthur nach Romanshorn mit dem Zug unterwegs war, brauchte etwas Geduld. Grund: Der Lokführer war nicht rechtzeitig zur Stelle.

Der Zug nach Romanshorn hatte in Winterthur etwa 18 Minuten Verspätung.
Der Zug nach Romanshorn hatte in Winterthur etwa 18 Minuten Verspätung.
Chantal Hebeisen

Der Intercity von Winterthur nach Romanshorn Abfahrt 17.35 hatte am Donnerstag rund 20 Minuten Verspätung. «Fehlendes Fahrpersonal» nannte die SBB auf ihrer Webseite als Grund.

Den Ursprung der Verspätung lag im Bahnhof Brig. Dort habe aus Dispositionsgründen ein Lokführer gefehlt, sagt SBB-Sprecher Christian Ginsig. Es konnte - zwar nicht ganz rechtzeitig - ein Ersatz-Lokführer aufgeboten werden: «Der Zug konnte somit 11 Minuten später als geplant abfahren.» Beim Lötschberg-Tunnel, welcher nur einspurig befahrbar ist, kam es jedoch zu weiterer Verzögerung. «Der Lokführer hatte durch die verspätete Abfahrt seinen Fahrplanslot verpasst und musste warten, bis er den Tunnel befahren konnte», sagt Ginsig.

Für die Stecke Bern - Zürich HB war ein Ersatzzug im Einsatz, welcher die Passagiere Pünktlich ans Ziel brachte. Die Weiterfahrt in Richtung Romanshorn verzögerte sich jedoch um 22 Minuten. Nach Winterthur konnte der Interregio wieder etwas Zeit gut machen und kam mit nur noch 13 Minuten Verspätung in Romanshorn an.

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