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Mehr Arbeit an Bezirksgerichten

Die Bezirksgerichte hatten 2015 mehr zu tun als im Vorjahr. Auch die Arbeits- und Mietgerichte bearbeiteten mehr Geschäfte.

Die Bezirksgerichte, im Bild jenes von Zürich, hatten 2015 alle Hände voll zu tun.
Die Bezirksgerichte, im Bild jenes von Zürich, hatten 2015 alle Hände voll zu tun.
Keystone

An den Bezirksgerichten im Kanton Zürich hat die Geschäftslast im letzten Jahr zugenommen, am Obergericht blieben die zu bearbeitenden Geschäfte auf dem Niveau des Vorjahres. Dies geht aus dem am Freitag veröffentlichten Rechenschaftsberichts des Obergerichts hervor.

Bei den Friedensrichterämtern ging die Zahl der zu bearbeitenden Geschäfte zurück, mehr zu tun als im Vorjahr hatten dagegen die Gemeindeammannämter und die Betreibungsämter. Auch bei den Notariaten und den Grundbuch- und Konkursämter waren 2015 mehr Geschäfte zu bearbeiten.

Die Bezirksgerichte, Arbeitsgerichte und Mietgerichte sowie die Schlichtungsbehörden in Miet- und Pachtsachen hatten 66'274 Geschäfte zu behandeln (Vorjahr 63'301). 56'701 Verfahren wurden neu eröffnet (Vorjahr 53'015), 56'309 sind erledigt worden (Vorjahr 53'223).

Die Zahl der Strafprozesse an den Kollegialgerichten der Bezirksgerichte nahm um 5,4 Prozent ab, jene der Zivilprozesse um 4,1 Prozent zu. Die Kammern des Obergerichts und das Handelsgericht haben 5811 Fälle behandelt (Vorjahr 5808). Neueingänge gab es 4378 (Vorjahr 4425). Erledigt wurden 4554 Verfahren (Vorjahr 4375).

SDA/ori

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