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Mehr Geld für Krippenplätze

Eine kantonale Volksinitiative fordert die Einrichtung eines neuen Fonds für die Kinderbetreuung. Das Geld, mit dem Eltern entlastet werden sollen, soll von Arbeitgebern und Selbständigerwerbenden kommen.

Die Betreuung in Kindertagesstätten soll für Eltern im Kanton Zürich günstiger werden.
Die Betreuung in Kindertagesstätten soll für Eltern im Kanton Zürich günstiger werden.
Keystone

In den vergangenen Jahren sind im Kanton Zürich zahlreiche neue Betreuungsplätze für Kinder im Vorschulalter geschaffen worden. Trotzdem ist für Eltern die Suche nach einem Platz in einer Kindertagesstätte oder einer anderen Einrichtung nicht immer einfach. Besonders gefragt sind Plätze, bei denen die Elternbeiträge nach Einkommen abgestuft werden. Subventioniert werden die Plätze von den Gemeinden (siehe Box rechts). Die vollen Kosten für einen Krippenplatz betragen in der Regel über 100 Franken für einen Tag. Im Durchschnitt tragen Eltern im Kanton Zürich rund zwei Drittel der Betreuungskosten selber.Die von der Alternativen Liste (AL) eingereichte Volksinitiative «Bezahlbare Kinderbetreuung für alle» will dafür sorgen, dass Eltern stärker als bisher von subventionierten Krippenplätzen profitieren können. Zudem soll die Schaffung neuer Plätze gefördert werden. Finanziert würde der Fonds mit einer neuen Abgabe, welche Arbeitgeber auf die AHV-pflichtige Lohnsumme zu entrichten hätten. Gemäss dem Initiativtext beträgt der Abgabesatz mindestens 2 Promille und maximal 5 Promille. Der Satz soll so festgelegt werden, dass die Einnahmen des Fonds mindestens 30 Prozent der jährlichen Leistungen der öffentlichen Hand an Institutionen der familienergänzenden Betreuung entsprechen. Zum Vergleich: Die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge für die Erwerbsersatzordnung belaufen sich zur Zeit auf je 2,25 Promille.

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