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Mehr Platz für Wirtschaftswissenschaften an der Uni Zürich

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Uni Zürich kann rascher erweitert werden als andere Projekte im Zürcher Hochschulgebiet. Der Kantonsrat sprach sich für eine vorgezogene Teilrevision des Richtplans sowie für einen Objektkredit über 13 Millionen Franken aus.

Der Zürcher Kantonsrat hat entschieden: Die Uni Zürich kann ihre wirtschaftswissenschaftliche Fakultät erweitern.
Der Zürcher Kantonsrat hat entschieden: Die Uni Zürich kann ihre wirtschaftswissenschaftliche Fakultät erweitern.
Keystone

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Uni Zürich kann rascher erweitert werden als andere Projekte im Zürcher Hochschulgebiet. Der Kantonsrat sprach sich für eine vorgezogene Teilrevision des Richtplans sowie für einen Objektkredit über 13 Millionen Franken aus.

Die Fakultät zählt gemäss Regierungsrat in den internationalen Rankings zu den besten Europas, in einzelnen Forschungsbereichen zur Weltspitze. Sie benötigt jedoch dringend mehr Platz. 2005 studierten 3342 Frauen und Männer Wirtschaftswissenschaften in Zürich , 2012 waren es 4903, was einer Zunahme von 47 Prozent entspricht.

Auf dem Areal Plattenstrasse 14-22 soll deshalb ein Erweiterungsbau entstehen. Weil es eilt, wollte der Regierungsrat bei diesem Grundstück das Richtplanverfahren für das gesamte Hochschulgebiet und die Festsetzung der Bau- und Zonenordnung durch die Stadt Zürich nicht abwarten.

«Die Änderungen im Richtplan sind mit den übrigen Projekten im Hochschulgebiet abgestimmt», sagte Bildungsdirektorin Silvia Steiner. Wegen des grossen Wachstums der Studierendenzahlen dränge die Zeit aber. «Wir wollen noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen.»

Einzig der Planungsprozess wurde kritisiert

Das Projekt war unbestritten. Mit 165 zu 0 Stimmen sprach sich das Parlament für die vorgezogene Teilrevision des Richtplans aus und genehmigte auch den Objektkredit in der Höhe von 13 Millionen Franken. Quer durch die Parteien war man sich einig, dass rasch zusätzliche Arbeits- und Studienplätze geschaffen werden müssten.

Kritisiert wurde einzig der Planungsprozess. Es sei nicht klar, weshalb das Projekt nicht früher im Richtplan eingetragen werden konnte, hiess es von verschiedener Seite. Künftig müsse das Vorgehen bei solchen Vorhaben verbessert werden, sagte etwa Thomas Wirth (GLP, Hombrechtikon).

Mit dem Erweiterungsbau soll genügend Fläche geschaffen werden für Büros, Sitzungszimmer und Arbeitsplätze sowie für eine Bibliothek. Der Regierungsrat hat dafür bereits gebundene Ausgaben von 2,3 Millionen Franken bewilligt. Voraussichtlich im Sommer 2017 soll die Liegenschaft bezugsbereit sein.

SDA/mst

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