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Neue Details über den «Emir von Winterthur»

Der 30-jährige Salafist und Kampfsportler, der als Drahtzieher der Winterthurer Islamistenszene gilt, hatte ein IS-Camp in Syrien besucht. Er war es offenbar auch, der die Syrien-Reise des Geschwisterpaars Visar und Edita organisiert hat.

Er verkehrte in Valdet Gashis Trainingsraum: Der verhaftete S. aus Winterthur. hd/facebook
Er verkehrte in Valdet Gashis Trainingsraum: Der verhaftete S. aus Winterthur. hd/facebook

Der Beschluss des Bundesstrafgerichts in Bellinzona vom 27. Juni betrifft zwar nur eine Teilfrage: Darf der 30-jährige Winterthurer S. weiterhin in Untersuchungshaft behalten werden? Trotzdem lässt der heute veröffentlichte Beschluss tief blicken. Er beleuchtet erstmals, was die Bundesanwaltschaft dem selbsternannten «Emir» (Führer) von Winterthur überhaupt vorwirft und welche Beweise sie dafür hat. Fest steht, dass die Bundesanwaltschaft bereits seit mehr als einem Jahr gegen den zum Islam konvertierten Italiener ermittelt hat. Am 12. Februar 2015 eröffnete sie eine Strafuntersuchung gegen S. wegen Unterstützung einer kriminellen Organisation und Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz über das Verbot der Gruppen Al-Qaida und Islamischer Staat. Das Strafverfahren wurde seither auf Mitbeschuldigte aus S. Umfeld ausgedehnt.

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