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Neue Flüchtlingsunterkünfte – «Die Gemeinden schaffen das»

Mit teils kreativen Ansätzen suchen die Gemeinden derzeit Raum für neue Flüchtlinge. Der oberste Gemeindepräsident ist deshalb zuversichtlich, dass man die Situation in den Griff bekommt.

Die Gemeinden werden kreativ: In Winterthur werden die Flüchtlinge in der Evangelischen Kirche Rosenberg einquartiert.
Die Gemeinden werden kreativ: In Winterthur werden die Flüchtlinge in der Evangelischen Kirche Rosenberg einquartiert.
Donato Caspari

Ab dem 1. 1. 2016 sind alle Gemeinden des Kantons verpflichtet, mehr Asylbewerber aufzunehmen. Die Sicherheitsdirektion erhöhte vor knapp zwei Monaten das Asylkontingent pro 1000 Einwohner von fünf auf sieben Personen.

Anfang November bezweifelten Gemeindevertreter noch, ob das in so kurzer Zeit überhaupt möglich sei. Die Zweifel sind mittlerweile der Zuversicht gewichen. «Die Gemeinden schaffen das», sagt Jörg Kündig (FDP), Chef des Zürcher Gemeindepräsidenten-Verbands. «Die Vorbereitungszeit war zwar viel zu kurz, aber dennoch wird es gelingen.» Dass Unterkünfte gefunden wurden und Personal mobilisiert werden konnte, sei «ein enormer Leistungsausweis» der Gemeinden.

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