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ÖV soll noch sicherer werden

Die Zürcher Verkehrsbetriebe (VBZ) wollen die Anzahl der Unfälle, die sich in ihren Trams und Bussen ereignen, reduzieren.

2015 ereigneten sich 150 Ein- und Ausstiegsunfälle. Ein grosser Teil davon könnte verhindert werden.
2015 ereigneten sich 150 Ein- und Ausstiegsunfälle. Ein grosser Teil davon könnte verhindert werden.
Keystone

Neu machen in der Stadt Zürich ein Tram und ein Bus der Zürcher Verkehrsbetriebe (VBZ) auf sicheres Verhalten in den Fahrzeugen aufmerksam. Mit der Präventionskampagne «sicher unterwegs» will die VBZ die Zahl von Stoppunfällen sowie Ein- und Ausstiegsunfällen verringern.

Die VBZ hat im vergangenen Jahr rund 327 Millionen Passagiere transportiert. Dabei kam es zu knapp 200 Stoppunfällen und rund 150 Ein- und Ausstiegsunfällen. Ein grosser Teil dieser Unfälle könnte mit richtigem Verhalten vermieden werden, wie VBZ-Direktor Guido Schoch am Donnerstag vor den Medien sagte.

Die VBZ lancierte deshalb im Jahr 2013 die Präventionskampagne «sicher unterwegs». Seither hat sie mehr als 20 Präventionstrainings mit rund 450 Seniorinnen und Senioren durchgeführt, die das Erlernte auch gleich bei einer Tramfahrt mit angekündigtem Notstopp anwenden können.

Nun erweitert die VBZ ihre Kampagne mit zwei Sonderfahrzeugen. Erstmals seien ein Tram und ein Bus in eigener Sache unterwegs, sagte Schoch bei der Präsentation weiter. Die Aussenhülle zeigt Sujets der Kampagne «generell freundlich» der Stadtpolizei Zürich, die alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu mehr Freundlichkeit und Toleranz auffordert.

Im Innern werden auf Plakaten und Flyers verschiedene Tipps rund um sicheres Verhalten in Tram und Bus gezeigt. Ein Crashtest-Dummy macht darauf aufmerksam, dass man unter anderem sich richtig festhalten, den Platz nicht wechseln oder den Rollator fixieren soll. Das Tram wird auf den Linien 5, 6, 7 und 9, der Bus auf den Linien 31 und 32 unterwegs sein.

SDA/ori

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