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Ombudsmann prüft «Kassensturz»-Beitrag

Der «Kassensturz» zeigte letzte Woche den Fall einer Schneiderin, die von einer Winterthurer Firma um ihren Lohn geprellt wurde. Der In­haber war zu diesem Zeitpunkt aber schon tot. Nun liegt der Fall beim SRG-Ombudsmann.

Der Ombudsmann muss sich mit einem Beitrag von der SRF-Sendung «Kassensturz» befassen.
Der Ombudsmann muss sich mit einem Beitrag von der SRF-Sendung «Kassensturz» befassen.
Screenshot: srf.ch

Das Geschäft Suits of Panama in der Altstadt ist am 19. November ausgebrannt. Nur dank viel Glück griff das Feuer nicht auf die Obergeschosse über. Die Kantonspo­lizei Zürich bestätigte später Brand­stif­tung als Ursache.

Auch der «Kassensturz» berichtete letzte Woche über den Besitzer des Kleidergeschäfts, allerdings nicht über das Feuer von Ende November: Unter dem Titel «Trotz Urteil kein Lohn» zeigte die Konsumentensendung eine Schneiderin, der Ende Mai 2015 fristlos gekündigt worden war – zu Unrecht, wie das Bezirksgericht Winterthur später feststellte. Es verpflichtete den damaligen Geschäftsinhaber der ZW1 GmbH, der Schneiderin rund 17 000 Franken Lohn nachzuzahlen. P. C. (Name der Redaktion bekannt), der Inhaber des Ladens Suits of Panama, übernahm später die ZW1 GmbH. Gegenüber dem «Kassensturz» wollte er sich nicht zum Fall äussern.

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