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«Hanfpapst»-Prozess: War es Mord oder Unfall?

Weil sie Marihuana besorgen wollten, ohne dafür zu bezahlen, war am Schluss ein anderer tot. Gestern versuchten die Angeklagten vor dem Bezirksgericht Winterthur sich zu erklären. Heute wird das Strafmass bekannt gegeben.

Martin Frommherz war in Winterthur als «Hanfpapst» bekannt. Im Mai 2014 wurde er in seiner Wohnung überfallen und brutal verprügelt. Er erlag seinen Verletzungen.
Martin Frommherz war in Winterthur als «Hanfpapst» bekannt. Im Mai 2014 wurde er in seiner Wohnung überfallen und brutal verprügelt. Er erlag seinen Verletzungen.
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«Schnell rein, Marihuana aus dem Gefrierfach stehlen, schnell wieder raus»: So beschreibt der Hauptbeschuldigte die ursprüngliche Idee. Doch am Ende war der als «Hanfpapst» bekannte Martin Robert Frommherz tot.

War es Mord, begangen im «Tötungsrausch», wie der Anwalt der Hinterbliebenen sagte? Oder war es ein «unglücklicher Unfall», wie die amtliche Verteidigerin des Hauptangeklagten entgegnete? Was am 6. Mai 2014 genau passiert ist und wer Schuld daran hat, darüber wurde am gestrigen Verhandlungstag am Bezirksgericht Winterthur heftig disktuiert.

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