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Regierung gegen höhere Löhne für Kindergärtner

Kindergärtnerinnen und Kindergärtner dürfen vorerst nicht mit höheren Löhnen rechnen.

Kindergärtnerinnen und Kindergärtner erhalten auch in Zukunft nicht mehr Lohn.
Kindergärtnerinnen und Kindergärtner erhalten auch in Zukunft nicht mehr Lohn.
Keystone

Der Zürcher Regierungsrat lehnt eine Anpassung der Löhne für Kindergärtner ab. Diese seien nicht geschlechterdiskriminierend. Der Beschluss kann beim Verwaltungsgericht angefochten werden.

Der Verband Kindergarten Zürich (VKZ), die Gewerkschaft VPOD und der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband (ZLV) sowie diverse Einzelkläger machen gegenüber dem Kanton eine Lohndiskriminierung geltend, weil Kindergartenlehrpersonen lediglich auf der Grundlage von 87 Prozent der zugewiesenen Lohnklasse entlöhnt seien.

2700 Unterschriften eingereicht

Bei einer Schlichtungsverhandlung wurde keine Einigung erzielt. Der Regierungsrat hat die Begehren nun abgewiesen, wie der Regierungsrat in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt. Die derzeitige Entlöhnung sei auf ein Bundesgerichtsurteil aus dem Jahr 2000 zurückzuführen. An den damaligen Grundlagen habe sich nichts Wesentliches verändert.

Die Lehrpersonenorganisationen hatten Anfang des Monats eine «Petition Kindergarten» mit 2700 Unterschriften eingereicht. Darin stellen sie zwei Forderungen: zum einen sollen auch in Zukunft ausschliesslich Lehrpersonen mit Lehrdiplom für die Kindergartenstufe eingestellt werden. Zum anderen sollen Lehrpersonen Kindergarten für ein Vollpensum 100 Prozent Lohn ihrer Besoldungsstufe erhalten.

SDA/ori

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