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Regierungsrat eröffnet Mitwirkung zu Agglomerationsprogrammen

Der Zürcher Regierungsrat wird Mitte Dezember vier weitere Agglomerationsprogramme beim Bund einreichen. Diese sind Voraussetzung, dass der Bund Beiträge für Verkehrsinfrastrukturprojekte leistet.

Die Agglomerationsprogramme legen langfristige Entwicklungen im Bereich Verkehr fest.
Die Agglomerationsprogramme legen langfristige Entwicklungen im Bereich Verkehr fest.
Keystone

Gemeinsam mit den Gemeinden, Städten und und Planungsregionen wurden Agglomerationsprogramme für die Stadt Zürich und das Glattal, die Stadt Winterthur und Umgebung, das Limmattal sowie das Zürcher Oberland erarbeitet.

Die Programme legen die langfristigen, aufeinander abgestimmten Entwicklungen in den Bereichen Verkehr, Siedlung und Landschaft fest. Zudem enthalten die Programme Massnahmen, um diese zu erreichen, wie es in einer Mitteilung des Regierungsrates vom Dienstag heisst.

Schwerpunkte in den einzelnen Regionen

Das Schlüsselprojekt im Agglomerationsprogramm Limmattal, das zusammen mit dem Kanton Aargau erarbeitet wurde, ist die zweite Etappe der Limattalbahn. Diese umfasst den Abschnitt von Schlieren nach Killwangen/Spreitenbach AG. Dieser Abschnitt soll ab 2019 realisiert werden.

Zu den weiteren Massnahmen gehören die Veloschnellroute von Zürich-Altstetten nach Dietikon, die Optimierung der Leistungsfähigkeit der Strassen, die Entlastung der Zentren vom Durchgangsverkehr sowie der Ausbau der Fuss- und Velounterführung in Dietikon.

Das Agglomerationsprogramm Stadt Zürich-Glattal umfasst die Aufwertung von Bahnhöfen, die verbesserte Erschliessung des Hochschulquartiers sowie verschiedene Massnahmen für den Velo- und Fussverkehr.

In Winterthur und Umgebung liegt der Schwerpunkt auf Verbesserungen für den Fuss- und Veloverkehr sowie Leistungssteigerungen für den öffentlichen Verkehr. Dazu kommen Massnahmen zur Beruhigung von städtischen Quartierstrassen und Aufwertungen von Ortsdurchfahrten.

Im Zürcher Oberland sind Umgestaltungen von Ortsdurchfahrten, die Aufwertung der ÖV-Drehscheiben, die Erhöhung der Verkehrssicherheit in Pfäffikon sowie die Busbeschleunigung in Uster vorgesehen.

Öffentliche Mitwirkung

Damit der Bund Beiträge für die Verkehrsinfrastrukturprojekte leistet, müssen die Programme bestimmte Vorgaben erfüllt sein. Dazu gehören neben dem Einbezug der Regionalplanungen die Analyse des Ist-Zustandes und des Entwicklungstrends.

Ferner wurde für jede Region ein Zukunftsbild entwickelt, das den angestrebten Ausgleich von Siedlung, Landschaft und Verkehr aufzeigt, wie der Regierungsrat schreibt. Für umsetzungsreife Massnahmen kann der Kanton Zürich Beiträge zwischen 30 und 50 Prozent erwarten.

Um eine möglichst breite Abstützung der Programm zu erreichen, erhalten die in die Erarbeitung involvierten Stellen und Behörden sowie die Bevölkerung Gelegenheit zur Mitsprache.

Das öffentliche Mitwirkungsverfahren dauert vom 9. Mai bis 22. Juni. Während dieser Zeit liegen die Programmentwürfe in den betroffenen Gemeinden und bei der kantonalen Verwaltung auf.

SDA/anb

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