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SBB lässt nördlich der Gleise beim HB die Bagger auffahren

Mit dem Spatenstich für das Projekt HB Nord hat die SBB am Montag die Bauarbeiten für die Überbauungen «Gleisarena» und «Gleistribüne» gestartet. Nördlich der Gleise des Zürcher Hauptbahnhofs entstehen unter anderem 139 neue Wohnungen.

Freie Sicht aufs Gleismeer: Die Wohnhäuser liegen zwischen dicht bebautem Quartier und offenem Gleisfeld.
Freie Sicht aufs Gleismeer: Die Wohnhäuser liegen zwischen dicht bebautem Quartier und offenem Gleisfeld.
zvg/SBB

Die neuen Überbauungen im Kreis 5 würden dem Stadtraum am Bahnhof und dem Gleisfeld ein neues Gesicht geben, heisst es in einer SBB-Medienmitteilung vom Montag. Mit dem Spatenstich fand eine siebenjährige Entwicklungs- und Planungsphase ihr Ende. Grundlage für das Projekt auf dem Areal Zollstrasse bildet ein privater Gestaltungsplan, der von der SBB gemeinsam mit der Stadt Zürich erarbeitet wurde, wie es weiter heisst. Insgesamt investiert die SBB rund 149 Millionen Franken in die «Gleisarena» und die «Gleistribüne».

Nördlich der Gleise des Hauptbahnhofs Zürich entsteht derzeit der HB Nord der SBB mit den Überbauungen «Gleisarena» und «Gleistribüne». Video: SDA.

Wohnungen und Verkaufsflächen

Die «Gleisarena» zwischen Bahnhofhalle Sihlquai und Hafnerstrasse direkt am Perron 18 besteht aus zwei Dienstleistungsgebäuden mit Retail- und Gastronomieangeboten im Erdgeschoss. Im Obergeschoss werden Büros erstellt. Gemäss SBB wird die Asset Manager Responsability Investments AG als Ankermieter ab 2020 einziehen.

Gleich neben der «Gleisarena» entsteht die «Gleistribüne»: Drei Wohngebäude mit 139 Wohnungen, acht Verkaufsflächen, vier Gewerbeflächen und einem Gastronomiebetrieb mitsamt Terrasse. Die Vermietung der Wohnungen - 1,5- bis 4,5-Zimmer - soll im Herbst 2018 starten, die Vermarktung der Retail- und Gastronomieflächen bereits in diesem Sommer.

Die SBB verspricht sich von der Überbauung neue Aufenthaltsorte rund um den HB. «Zur Attraktivität des Aussenraums werden die Durchgänge Richtung Gleisfeld, der neue Louis-Favre-Platz als Begegnungszone und der Gleisuferweg beitragen.» Dazu kommen Sitzbänke, Bäume und eine Freitreppe und die Stadt plane den Umbau der Zollstrasse in eine fuss- und velofreundliche Strasse, heisst es weiter.

SDA/past

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