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Schulpflege hat schwangere Lehrerin diskriminiert

Eine Kreisschulpflege in der Stadt Zürich wollte das Pensum einer Lehrerin wegen deren Schwangerschaft nicht erhöhen. Damit hat sie gegen das Gleichstellungsgesetz verstossen.

Wegen ihrer Schwangerschaft könne die Lehrerin das Wahlfach nicht unterrichten. Deshalb wollte die Schulpflege ihr Pensum nicht erhöhen.
Wegen ihrer Schwangerschaft könne die Lehrerin das Wahlfach nicht unterrichten. Deshalb wollte die Schulpflege ihr Pensum nicht erhöhen.
Themenbild: Archiv

Seit dem Schuljahr 2010/2011 arbeitete die Sekundarlehrerin in einem Stadtzürcher Schulhaus. Das Pensum wechselte von neun bis zwölf Wochenlektionen; im Wintersemester etwas mehr als im Frühjahrssemester.

Anfang Oktober 2016 setzte die Kreisschulpflege das Pensum der Lehrerin mit einer Änderungsverfügung auf zehn Lektionen oder 36 Stellenprozent fest. Da dies einer Reduktion des Pensums gleichkam, handelte es sich um eine Teilkündigung.

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