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Sie wollte ihren Vater töten

Eine 59-Jährige steht vor Gericht, weil sie ihren dementen Vater mit einer Spritze umbringen wollte. Zürichs Alt Stadtarzt sagt, was Angehörige durchmachen – und was er sich selber im Falle einer schweren Demenz wünscht.

Heinz Zürcher
Laut Anklage stiess die Beschuldigte mit einer Kunststoffspritze Luft in die Vene ihres Vaters.
Laut Anklage stiess die Beschuldigte mit einer Kunststoffspritze Luft in die Vene ihres Vaters.
Keystone

Als Bea D.* ihren Vater im Spital besucht, ist er in einem sehr schlechten Zustand. Er hatteeinen Schlaganfall, leidet an Demenz und kann kaum noch essen und trinken, ohne sich zu verschlucken. Für die Tochter muss der Anblick unerträglich gewesen sein. Seine letzten Freuden – das Essen und Trinken – seien ihm genommen worden, wird Bea D. in der Anklageschrift zitiert. Er habe nur noch gelitten, deshalb habe sie ihn erlösen wollen.

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