Zum Hauptinhalt springen

«So schön zu merken: Das ist es»

Rachel Klauser war früher Nonne. Nach ihrem Austritt aus dem Orden outete sie sich. Heute organisiert sie das schwul-lesbische Filmfestival Pink Apple mit.

Rachel Klauser: Nach einer persönlichen Krise entschied sie sich, ins Kloster einzutreten. Eine zweite Krise liess sie wieder austreten.
Rachel Klauser: Nach einer persönlichen Krise entschied sie sich, ins Kloster einzutreten. Eine zweite Krise liess sie wieder austreten.
Florian Niedermann

Dass sie lesbisch ist, hätte sie eigentlich schon viel früher merken sollen, sagt Rachel Klauser heute. «Ich habe es in meinerJugend krampfhaft mit jungen Männern versucht. Aber das endete immer in einer Katastrophe», erinnert sie sich.

Die Umstände für ein Outing wären bei ihr indes denkbar gut gewesen: Ihr Bruder bekennt sich bereits früh zu seiner Homosexualität, auch die Mutter lebt bald mit einer Frau zusammen. «Mein Vater ist in meiner Familie als Hetero heute eine Ausnahmeerscheinung», sagt Klauser und lacht. Doch bis sie sich 2006 im Alter von 25 Jahren schliesslich outet, nimmt ihr Leben eine Wendung in eine ganz andere Richtung.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.