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Spezialist in Sachen Nachhaltigkeit

Bastien Girod, der 34-jährige Ständeratskandidat der Zürcher Grünen, mag Rituale, gutes Essen und politische Argumente.

Der grüne Nationalrat Bastien Girod auf der Dachterrasse eines ETH-Nebengebäudes an der Weinbergstrasse, wo er als Umweltforscher arbeitet.
Der grüne Nationalrat Bastien Girod auf der Dachterrasse eines ETH-Nebengebäudes an der Weinbergstrasse, wo er als Umweltforscher arbeitet.
Sandra Ardizzone

Bastien Girod steht in der Regel um sieben Uhr auf. Oder um sechs. Oder dann, wenn ihn seine kleine Tochter weckt. Einen einzigen typischen Tag gibt es beim 34-Jährigen nicht; es gibt min­destens drei – den Bürotag, den Politiktag und den Papitag.

Dennoch, auch wenn die Tage an sich verschieden sind, beinhalten sie viele ähnliche Elemente. «Ich liebe Rituale», sagt Girod. Am Morgen gehört als ­Erstes ein Müesli dazu. An einem Bürotag kauft er, der mit seiner Frau Ellen und seiner Tochter in einer Eigentumswohnung im Trendquartier Zürich-West wohnt, bei einer Bäckerei um die Ecke ein Müesli. Ist Session angesagt, freut er sich auf eines, das er sich im Sprüngli am HB kauft. Was aber nicht immer klappt. Denn das Geschäft öffnet um 6.45 Uhr, Girods Zug nach Bern fährt um 6.49 Uhr ab. Da sei er immer etwas kribbelig, ob es zeitlich aufgehe, sagt Girod. Gutes Essen, das sei für ihn auch Lebensqualität. Und wenn die Zeit für ein gutes Müesli nicht reiche, dann fehle ihm den ganzen Tag etwas.

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