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Spitäler werden ihre eigenen Bauherren

Neubauten planen und realisieren das Kantonsspital Winterthur und die Integrierte Psychiatrie Winterthur-Unterland ab 2019 in Eigenregie. Die Linke muckte auf und murrte, aber nicht geschlossen.

Kantonsspital und Klinik Schlosstal (IPW) erhalten die Verfügungsgewalt über ihre Bauten.
Kantonsspital und Klinik Schlosstal (IPW) erhalten die Verfügungsgewalt über ihre Bauten.
Marc Dahinden

Nun ist es quasi beschlossene Sache: Per Anfang 2019 erhalten das Kantonsspital Winterthur (KSW) und die Integrierte Psychiatrie Winterthur-Zürcher Unterland (IPW) mehr unternehmerischen Spielraum. Der Kantonsrat hat die beiden neuen Gesetze gestern Nachmittag beraten und ist ganz auf der Linie mit dem Regierungsrat, was nicht überrascht. Die zuständige Kommission hatte die Entwürfe schon vor Monaten mit 13:2 Stimmen durchgewinkt. Denn nach dem wuchtigen Doppel-Nein an der Urne zur Umwandlung der Spitäler in Aktiengesellschaften im vergangenen Jahr hatte der abtretende Gesundheitsdirektor Anfang Jahr zwei neue Vorschläge präsentiert, die auch der Mehrheit im linken Lager unverdächtig scheinen mussten, nämlich «Zwillingsgesetze», wie sie analog seit Anfang Jahr fürs Universitätsspital (USZ) und für die Psychiatrische Universitätsklinik (PUK) gelten.

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